Verbraucher zeigen im Juli eine höhere Anschaffungsneigung

Die Kauflaune der Verbraucher wird von Maskenpflicht und Abstandsregeln zwar getrübt. Doch die Konsumenten haben gut gefüllte Portemonnaies, und sie wollen konsumieren.

Konjunktur- und Einkommenserwartung mit moderaten Verlusten, Anschaffungsneigung nochmals mit leichtem Plus: So präsentiert sich das Konsumklima im Juli, wie es die GfK ermittelt hat. Im Ergebnis stagniert der Konsumklimaindex.

„Die Phase sinkender Inzidenzen ist zu Ende gegangen und die Infektionszahlen steigen wieder. Zudem hat die Dynamik beim Impfen trotz ausreichend vorhandenen Impfstoffes zuletzt deutlich nachgelassen. Dies verhindert gegenwärtig einen weiteren deutlichen Anstieg der Konsumstimmung“, kommentiert GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl die Entwicklung.

Hinzu kommt, dass das Thema Inflation wieder stärker in den Fokus der Konsumenten rückt, so die GfK. Die Erfahrung zeigt, dass steigende Preise, wie sie im Moment zu beobachten sind, belastend auf das Konsumklima wirken.

„Trotz der momentanen Stagnation des Konsumklimas wird die Binnenkonjunktur in der zweiten Jahreshälfte einen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten“, meint Bürkl. „Dafür werden auch die gut gefüllten Portemonnaies der Verbraucher sorgen.“