DeSH: „Holzbau braucht politische Impulse“

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Seit einigen Wochen wird die baden-württembergische Holzbau-Offensive lebhaft diskutiert. Unter anderem wir diese von Vertretern konventioneller Baustoffe kritisiert. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) unterstreicht daher in einer Pressemitteilung erneut die Wichtigkeit des Bauens mit Holz – gerade in Kombination mit anderen Werkstoffen.

Klimaschutz und Wohnraumbeschaffung, so der Verband, seien die zentralen Herausforderungen in Deutschland: 30 Prozent der Treibhausgasemissionen entstünden durch den Gebäudesektor, zugleich fehlten eine Million Wohnungen jedes Jahr. “Wer lösungsorientiert an diese Aufgabe herangeht, merkt, dass Holz mit seinen technischen, ressourceneffizienten und umweltfreundlichen Eigenschaften einen entscheidenden Beitrag zu deren Überwindung leistet”, sagt DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Bei einer Holzbauquote von rund 20 Prozent seien die Potenziale noch nicht ausgeschöpft.