Dürre: Forstwirtschaft fordert schnelle Hilfe

Laut der AGDW sollen sich die Schäden durch den ungewöhnlich trockenen und heißen Sommer 2018 für die Waldbesitzer auf mehrere Milliarden Euro belaufen. Foto: Pixabay.

Gemeinsam mit den Spitzenvertretern der Forstwirtschaft hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Mecklenburg-Vorpommern über die Auswirkungen der Dürre auf Wald und Waldeigentümer informiert. An dem Besuch der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) „Waldverein Bansow“ haben von Seiten der Forstwirtschaft Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, sowie Dr. Ivo von Trotha, Präsident des Waldbesitzerverbandes Mecklenburg-Vorpommern, teilgenommen. Auch Cajus Caesar, Waldbeauftragter des Bundeslandwirtschaftsministeriums, war vor Ort, um sich über die Ausmaße zu informieren.

„Die anhaltende Trockenheit hat unseren Wäldern massiv zugesetzt“, sagte zu Guttenberg. „Im Unterschied zur Landwirtschaft haben unsere Wälder jedoch einen dauerhaften Schaden genommen, der über viele Jahre nachwirkt.“

Nachdem Bundesministerin Julia Klöckner der Landwirtschaft kürzlich Hilfen zugesagt hatte, haben die Spitzenvertreter der Forstwirtschaft Unterstützung auch für ihre Branche gefordert. Zu Guttenberg: „Ein großer Teil der Waldeigentümer gerade aus dem Kleinprivatwald ist in derartigen Krisensituationen auf Hilfen angewiesen, um die Stabilität und Pflege ihrer Wälder gewährleisten zu können.“